JUNG
Fortschritt als Tradition
1912 gründete der damals 40jährige Elektromechaniker in Schalksmühle eine elektronische Fabrikation. Im Mittelpunkt stand die Fertigung seiner aktuellen, zum Patent angemeldeten Erfindung: der Zugschalter mit 1/8 Drehung. Dieses Prinzip des kurzen Betätigungsweges bildet bis heute die Grundlage aller Schalterkonstruktionen des Unternehmens.
1919 trat Ernst Paris als Partner und späterer Schwiegersohn Albrecht Jungs in die Firma ein. Ihnen war es zu verdanken, dass die junge Firma die harten Nachkriegsjahre unbeschadet überstehen konnte. In den 60ern übernahm mit Siegfried Jung die nächste Generation das Ruder. Gemeinsam mit Theodor Schulte baute der neue Mann an der Spitze den Markterfolg des Familienunternehmens nachhaltig aus.
Die Stationen auf dem Weg zum Geschäftserfolg sind von markanten Produktentwicklungen gekennzeichnet. Dem Bedarf im Markt folgend, hatte sich JUNG sehr schnell auf die Herstellung von Schaltern und Steckdosen spezialisiert. Neben einem hohen Qualitätsstandard gewann dabei der Faktor Design zunehmend an Bedeutung.
Bereits in den 60er Jahren präsentierte das Unternehmen einen Tastschalter, der die bis dahin gebräuchlichen Kipp- und Drehmodelle ablöste und zum Klassiker zeitgemäßer Schaltergestaltung wurde.